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Für die Ausübung des Ringkampfes sind partnerschaftliches und
verantwortungsvolles Verhalten gegenüber dem Trainings– bzw.
Wettkampfpartner sehr wichtig. Daher sind wie bei den meisten anderen
Sportarten Regeln eine grundlegende Voraussetzung.
Diese Regeln zielen grundsätzlich darauf ab, den Gegner mit einer Technik
(z.B. durch einen Wurf) vom Stand in die Bodenlage zu bringen. In der
Bodenlage wird dann versucht, den Gegner durch verschiedene Techniken zu
drehen bzw. ihn dabei in Rückenlage auf der Matte zu fixieren.
Die einzelnen Techniken werden von den Kampfrichtern bewertet. Die Wertungen
werden in den einzelnen Kampfrunden addiert und bestimmen den jeweiligen
Rundensieger.
Im Jugendbereich müssen die Ringer für einen Sieg zwei Kampfrunden für sich
entscheiden. Eine Ausnahme hierzu ist der Schultersieg. Hierbei gelingt es,
den Gegner mit beiden Schultern auf der Matte festzuhalten. Der Schultersieg
ist das oberste Ziel des Ringers und führt immer zum sofortigen Sieg und
beendet den Kampf (unabhängig vom Punktestand und der verbleibenden
Kampfzeit).
Verstöße sind alle Handlungen, die
absichtlich Verletzungen verursachen können. Für unsportliche Handlungen
gibt es Verwarnungen.
Stilarten:
Griechisch-römischer Stil :
Hierbei sind die Griffmöglichkeiten eingeschränkt, es sind nur Griffe
oberhalb der Gürtellinie erlaubt
Freistil:
Hier sind Griffe am ganzen Körper erlaubt, d.h. es können auch Aktionen /
Techniken mit oder zu den Beinen ausgeführt werden.
Wettkämpfe:
Es werden getrennt nach Altersgruppen und Gewichtsklassen Turniere und
Meisterschaften als Einzelwettkämpfe ausgetragen. Daneben besteht für
Mannschaften ein Ligensystem, bei denen Vereine in unterschiedlichen
Leistungsklassen geordnet, gegeneinander antreten.
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